Motto 2018

Albert „Brünni“ Brüntrup

3 x 11 Jahre Präsident der Reisholzer Quatschköpp e.V. 1982

Wenn im Düsseldorfer Karneval der Name Albert Brüntrup fällt, stutzen die meisten und fragen sich wer das ist. Erst wenn sein Spitzname genannt wird, heißt es: „Ach, der Brünni ist gemeint!“

Seit vielen Jahren ist er eine feste Größe in der Welt der Narren.

Hier nur ein paar seiner Aufgaben:

-        Gründungsmitglied der Reisholzer Quatschköpp e.V 1982

-        Gründungsmitglied des Literarisches Komitees

-        Mitverantwortlich für den Vorstellabend des CC, dabei moderiert er gemeinsam mit Stefan Kleinehr

-       Verantwortlich für den Kontakt zu den Schweizer Guggen-Musikgruppen,

     die jedes Jahr Düsseldorf klanggewaltig beschallen

All das hatte sich vielleicht schon abgezeichnet, als er Ende des 1960er Jahre als Instrumenten- und Verstärkerschlepper gemeinsam mit Joachim Hunold durch die Düsseldorfer Musikszene tourte. Die Band die sie damals unterstützten hieß Harakiri Whoom und der Sänger war ein gewisser Marius Müller Westernhagen.

1982-Bruenni-erste QuatschkoppAber erst als 1982 sein damaliger Nachbar und Freund Jobsi Driessen Prinz wurde, reifte in ihm der Entschluss, einen eigenen Karnevalsverein zu gründen.

Also rief er am 06. Mai 1982 zusammen mit 23 Gleichgesinnten einen Verein ins Leben, dem sie nach langer "Quatscherei" den Namen "Reisholzer Quatschköpp" gaben. Alle waren sich einig, keinen Lackschuhkarneval mit Prinz und Venetia machen zu wollen, deshalb wurde als Symbolfigur für den Reisholzer Karneval der Quatschkopp ersonnen. Dieser muss kein Vereinsmitglied sein, sondern wird jedes Jahr vom Elferrat aus mehreren Bewerbern ausgewählt.

Zum ersten und bis heute einzigen Präsidenten wurde Albert „Brünni“ Brüntrup gewählt. Die Reisholzer Quatschköpp veranstalten jedes Jahr fünf Sitzungen und als krönenden Höhepunkt einen eigenen Veedelszoch, der am Karnevals Sonntag durch Hassels und Reisholz zieht und Besucher aus dem gesamten Düsseldorfer Süden anzieht.

Bruenni-Rosenmontag

 

 Auf die Frage, wie er sich am besten beschreiben würde sagte Brünni: „Kurz und knapp, mich kann man schlecht kategorisieren, man muss mich einfach live erlebt haben“. Und alle, die in schon einmal bei einer Sitzung erleben durften, können das nur bestätigen. Dem ist nichts hinzuzufügen.